Hersteller sprechen nicht darüber: Drücke diese 2 Tasten – die Waschmaschine reinigt sich selbst

Moderne Waschmaschinen verbergen oft eine kleine, aber wirkungsvolle Funktion, die im Alltag groß hilft: Ein spezieller Reinigungszyklus, der mit wenigen Handgriffen gestartet wird und die Trommel sowie versteckte Ecken tiefenreinigt. Viele Hersteller erwähnen diese Möglichkeit nur am Rande, dabei spart die regelmäßige Anwendung Zeit, Geld und schont die Umwelt.

Ein einfacher Knopfdruck kann die Lebensdauer der Maschine verlängern und dafür sorgen, dass die Wäsche wieder richtig frisch riecht.

Drücke diese 2 Tasten – so startet das versteckte Selbstreinigungsprogramm

In zahlreichen Geräten ist das Selbstreinigungsprogramm hinter einer Tastenkombination verborgen. Häufig reicht es, eine Kombination wie „Spülen“ und „Temperatur“ für etwa drei bis fünf Sekunden zu halten, bis ein Signalton erklingt und ein Programm wie Trommelreinigung oder Maschinenpflege erscheint.

Technisch arbeitet dieses Programm mit sehr hohen Temperaturen (typisch 70 °C – 95 °C), einem erhöhten Wasserstand und speziellen Trommelbewegungen, die Ablagerungen mechanisch lösen. Damit werden nicht nur sichtbare Rückstände entfernt, sondern auch Bakterien und Pilze reduziert.

Wer die genaue Kombination nicht findet, kann alternativ das Programm Koch-/Buntwäsche bei 95 °C leer laufen lassen; das erzielt einen vergleichbaren Effekt. Diese einfache Handhabung ist eine kleine Investition in Hygiene und Langlebigkeit.

Warum die Trommelreinigung mehr ist als nur ein Wasserlauf

In der Maschine sammeln sich im Laufe der Zeit Kalk, Waschmittelreste, Hautfette und Fasern zu einem hartnäckigen Biofilm. Das führt zu muffigem Geruch und kann den Energieverbrauch erhöhen. Ein Vergleich aus der Küche hilft: Wer seine Töpfe regelmäßig desinfiziert, erzielt bessere Kochresultate – genauso verhält es sich mit der Waschmaschine.

Ein Beispiel aus dem Alltag: Frau Krämer aus Leipzig bemerkte nach Jahren, dass Handtücher trotz heißer Wäsche muffig blieben. Nach dem regelmäßigen Einsatz des versteckten Reinigungsprogramms und einer einmal monatlichen Pflege rochen die Handtücher wieder frisch und die Maschine lief ruhiger. Kleine Maßnahmen zeigten hier große Wirkung.

Regelmäßig angewendet, verhindert die Trommelreinigung Folgeschäden und sorgt langfristig für spürbare Einsparungen bei Energie und Reparaturkosten.

Hersteller sprechen nicht darüber: So finden Sie die Funktion in Ihrer Maschine

Hersteller bewerben selten die Wartungsfunktionen großflächig. Deshalb lohnt sich ein Blick ins Programm-Menü nach Symbolen wie einer Trommel mit einem Sternchen oder einem Pluszeichen. Bei Marken wie Bosch, Siemens, Miele oder AEG ist die Funktion meist vorhanden, jedoch manchmal gut versteckt.

Falls die Bedienungsanleitung nicht weiterhilft, empfiehlt sich ein schneller Test: Gerät einschalten, die vermuteten Tasten solange gedrückt halten, bis das Display das Reinigungsprogramm anzeigt. Alternativ ist der heiße Leerlauf eine sichere Variante.

Diese Suche lohnt sich: Wenige Sekunden am Bildschirm sparen später Stunden putzen und bringen wirklich frische Wäsche.

Praktische Maschinenpflege: Ergänzende Schritte zur Selbstreinigung

Das Reinigungsprogramm ist wertvoll, doch eine vollständige Pflege umfasst noch mehr. Einmal im Monat sollte das Flusensieb kontrolliert, die Waschmittelschublade gründlich gereinigt und die Gummidichtung an der Tür getrocknet werden. Diese kleinen Arbeiten verhindern Verstopfungen und Schimmelbildung in schwer erreichbaren Ecken.

Für extra Tiefenwirkung kann dem Leerprogramm ein Reiniger zugegeben werden. Bewährte und schonende Optionen sind Maschinenreiniger-Tabs, Zitronensäure (7–8 Esslöffel) oder Natron (etwa 50 g). Wichtig: Keinen reinen Essig in großen Mengen verwenden, da Essigsäure Dichtungen angreifen kann.

Wer diese Routine beibehält, kombiniert Technik und Hausmittel nachhaltig: Die Maschine bleibt fit, die Wäsche frisch und die Haushaltskasse freut sich.

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